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Volksstimme Artikel – Virtuelle Realität – Förderung Cross innovation

13.08.2016 | Magdeburg (ri) l Das Magdeburger Unternehmen Visualimpression wird vom Land gemeinsam mit Projektpartnern für die inhaltliche Weiterentwicklung von 3D-Techniken gefördert.

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Zweidimensionaler Eindruck einer Arbeit von Visualimpression – 360 Grad Stereo-3D Visualisierung für die Oculus Gear VR Brille. Blick auf einen Entwurf für den Blauen Bock. Grafik: Visualimpression

Leipziger Straße (ri) l 174 000 Euro Förderung fließen wie die Volksstimme berichtet an das Magdeburger Unternehmen Visualimpression und seine Projektpartner im Rahmen des Förderprogramms „Cross Innovation“. Geschäftsführer Stefan Haberkorn erläutert, worum es seinem Unternehmen geht: „Die Arbeit mit interaktiven dreidimensionalen 360-Grad-Stereo-Anwendungen erlebt derzeit einen regelrechten Boom.“ Mit Brillen und unterschiedlichen Technologien ist es möglich, dem Nutzer virtuelle dreidimensionale Räume zu eröffnen.

https://www.volksstimme.de/visualimpression

Kooperation mit wissenschaftlichen Instituten, Messe und Volkswagen

Den Magdeburgern geht es dabei nicht um die Entwicklung neuer Hardware. Stefan Haberkorn sagt: „Wir kümmern uns um die Inhalte, die mit den neuen Technologien dargestellt werden können.“ Auch wenn spielerische Anwendungen einen interessanten Ansatz für die Nutzung der dreidimensionalen Darstellung virtueller Objekte bieten – bereits umgesetzte Vorhaben und Ideen gehen viel weiter. So hat das Magdeburger Unternehmen bereits mit Volkswagen, mit der Hannover-Messe und mit Warner Brothers. Für Letztere hatten die Magdeburger eine interaktive Website für den Film Interstellar entwickelt.

Inzwischen stehen, so Stefan Haberkorn, verschiedene Technologien zur Verfügung. Als erste vorhanden war eine dreidimensionale 360-Grad-Stereo-Realität, in der sich der Betrachter von einzelnen Standorten aus umschauen konnte. Gut geeignet, Vorlagen aus der Realität in die Virtualität zu holen, bietet in diesem Zusammenhang die firmeneigene 360-Grad-Kamera. Ein anderen Ansatz der, dass sich der Betrachter selbst durch den Raum bewegt und mit der Umgebung interagiert. Ein Trend ist auch das Einblenden von virtuellen Elementen in die Realität. Stefan Haberkorn sagt: „Wir möchten bei allen dieser Trends dabei sein und die Vorteile der einzelnen Ideen auf die Projekte übertragen.“

Besondere Chancen sieht der Geschäftsführer unter anderem in der Gestaltung von Räumen: „Man kann mit solchen Technologien Räume dreidimensional betrachten und sich in ihnen bewegen, obwohl es sie noch gar nicht gibt. Damit lässt sich sehr viel genauer ermitteln, welchen Eindruck welche Veränderungen hervorrufen werden.“ Als Beispiel zeigt Stefan Haberkorn einen Entwurf für den Nachfolgebau des Blauen Bocks, der an seinen Rechnern visualisiert wurde. Dieser Vorschlag hatte sich letztendlich aber nicht durchsetzen können.

Partner hat das Magdeburger Unternehmen bereits gefunden, was den Schulungsbereich angeht. Trainings in virtuell geschaffenen Szenarien gibt es für verschiedene Berufsgruppen schon längst – beispielsweise für Flugzeugpiloten und Lokführer. Der Chef von Visualimpression erläutert: „Es hat doch etwas, wenn wir solche Möglichkeiten für viele andere Berufsgruppen entwickeln können. Es gibt im Prinzip keine thematischen Grenzen.“

Virtueller Ausflug in die Tiefen eines Korallenriffs

Während der Übergabe des Fördermittelbescheids an Visualimpression versuchten sich die Gäste selbst in der virtuellen Realität. Wirtschaftsminister Jörg Felgner (SPD) und Manfred Maas, Chef der Investitionsbank Sachsen-Anhalt, tauchten dabei ein in die Tiefen eines Korallenriffs und bewegten sich durch die Unterwasserwelt. Jörg Felgner: „Der Reiz liegt sicher auch darin, dass man problemlos Welten betreten kann, die sonst nur sehr viel schwerer zu erreichen sind.“

Nebenbei wollte Manfred Maas wissen, ob es Schnittmengen mit dem Virtual Development Center des Magdeburger Fraunhofer-In­stituts gibt. Stefan Haberkorn meint dazu: „Derzeit arbeiten wir auf unterschiedlichen Feldern. Wir setzen eher auf 3-D-Brillen, sondern auf die Darstellung virtueller Objekte auf einer Ebene.“ Perspektivisch seien aber gemeinsame Ansätze durchaus denkbar.

Weitere Eindrücke von Arbeiten des Unternehmens unter www.volksstimme.de/magdeburg und unter www.visualimpression.de.

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